KLANGKUNST

VISUELLE PARTITUREN

INFO  ZUR  INTERPRETATION

Zitat aus:  Das Schriftbild der neuen Musik, Karkoschka, 1965 Moek Verlag, S. 79

"Als Gegenpol zu möglichst präzisen Vorschriften will die musikalische Graphik anregen, ohne festzulegen.
[.........]  Zwischen beiden Polen gibt es naturgemäß unendlich viele Zwischenstufen, unter denen man
folgende grundsätzliche Ansätze unterscheiden könnte:

a) Präzises Gerüst mit untergeordneten graphischen Wirkungen
b) Übergeordnete graphische Wirkungen mit einzelnen präzisen Angaben
c) Graphik
I. mit  Tonhöhen- und -dauernraster 
2. ohne Tonhöhen- und -dauernraster
3. freie Wahl zwischen I und 2."  (ZITAT ENDE)

Um Tonhöhen und Tonlängen hörbar und sichtbar zu machen, bedient man sich, historisch gewachsen, der Notenschrift.
In unserem Zeitalter gibt es jedoch weitaus genauere Möglichkeiten, Klangereignisse hörbar und sichtbar zu machen. 

Parameter "Höhe der Noten". Bisher:  Notenschrift  
Genauere Möglichkeit: Einordnung durch Hertz-Tabellen.

Parameter "Zeitliche Länge".  Bisher:  Einordnung  in Achtel, Viertel, Halbe usw.
Genauere Möglichkeit: Einordnung in Sekunden, Minuten
                      
Parameter "Lautstärke".  Bisher:  Einordnung durch Schriftzeichen - piano, forte, crescendo - decrescendo.
Genauere Möglichkeit: Einordnung in Dezibel
(Max Maxelon)