KLANGKUNST

Text II ARBEITSWEISE





Max Maxelon

Arbeitsweise

Die Entwicklung einer visuellen Komposition erstreckt sich bei mir über einen längeren Zeitraum. Bild und Klangvorstellung sind vorhanden, z. B. Erlebnisse
des täglichen Lebens, Urlaubseindrücke, besondere Klangstrukturen einer Region,    z. B. Bahnhof, Flughafen usw. Es werden Skizzen angefertigt, sowohl Zeichnungen als auch Klangtransformationen. Das Unterbewusstsein wird konstruktiver Partner und ist als Impuls erwünscht. Assoziative Klang-Bild-Räume entstehen. Thematik, Materialbeschaffenheit, Größe des Bildes oder Objektes, zeitliche Länge der Klangkomposition, Klangrealisation und Instrumentenauswahl treten dabei intuitiv in den Vordergrund und werden konkret. Die klangbildnerische Auseinandersetzung mit der Thematik, der emotionale Moment der Schöpfung mit dem künstlerischen Material wird unmittelbar umgesetzt.

Material  
Als Bildträger wird Papier, Holz, Leinwand, benutzt. Gegenstände, die einen Themenzusammenhang ermöglichen, werden integriert, z. B.  Saitenhinterspannungen. Ölfarben, Geigenlacke, Tafelbild-Techniken, Objekte der "Wegwerfgesellschaft" werden ohne ideologische Schranken benutzt.